Aus dem Poesiealbum #5

 

 

PINKTOBER

 

Überall begegne ich

 

den üblichen Verdächtigen in den sozialen Medien

 

und dem Unwort Brustkrebs-„Vorsorge“…

 

Ja, es ist wichtig das Bewusstsein für die Möglichkeit der Erkrankung an Brustkrebs wach zu rütteln und zu schärfen… Das Wort „VORSORGE“ ist für mich als Texter jedoch ein rotes – nee eben kein pinkes – Tuch! Ist es doch komplett irreführend bzw. impliziert sogar die absolut falsche Annahme, man könne mit den Untersuchungen gegen Krebs vorsorgen. Richtiger wäre von FRÜHERKENNUNG !! zu sprechen. Je früher der Krebs entdeckt wird, desto geringer ist meist sein Ausmaß, desto weniger massiv die Therapien, desto höher die Chancen auf Heilung oder zumindest den Krebs lange in Schach zu halten. 

Nun spielt da aber auch ein psychologischer Aspekt mit hinein: sich zu überwinden zur VORSORGE zu gehen ist weniger schwer und Angst einflößend als eine FRÜHERKENNUNG durchführen zu lassen – impliziert das eine eine Art Sicherheitsbestätigung und das andere „es könnte was sein“… Aber genau darum geht es ja „es könnte bei jeder etwas sein“ immerhin erwischt es jede 7. Frau! Und auch wenn man es nicht hören möchte, sollte man es wissen wollen, um frühzeitig zu handeln!

Richtig gut hat mir ein Spot gefallen, der wohl aus Argentinien kommt…  Das kommt mir zwar alles spanisch vor, aber ich weiß, dass Brüste wohl „mamas“ genannt werden… einfach großartig!

 

 

 

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