Widmung

 

 

Spuren hinterlassen

 

…dieser Wunsch treibt mich seit meiner Meta-Diagnose um. Ja, auch aus eigener Eitelkeit. Woran werden sich die Menschen erinnern, wenn ich nicht mehr lebe?

 

Aber viel stärker ist der Gedanke, was möchte ich meinen Kindern hinterlassen? Was möchte ich ihnen mit auf ihren weiteren Weg ohne mich geben?

 

Im Rahmen einer Trauerrede ist mir eine sehr schöne Parabel in Erinnerung geblieben:

 

Im „Himmel“ blicken eine Mutter und ihr Kind herab auf ihre Lebenswege. Sie sehen über weite Strecken zwei parallele Fuß-Spuren, manchmal entfernen sich die Spuren voneinander und andere Male sind sie wieder ganz dicht beieinander… Doch dort, wo der Weg steinig und steil, besonders rau und unwegsam ist, sieht man nur eine Fuß-Spur. Traurig fragt das Kind „Mama, warum hast Du mich dann, wenn ich Dich am meisten brauchte verlassen?“ Und die Mutter antwortet „Ich habe Dich niemals verlassen – wenn der Weg besonders schwierig wurde habe ich Dich getragen.“

 

Mit allem was ich tue, mit jedem ausgesprochenen Gedanken und jeder Inspiration möchte ich meinen Töchtern etwas mitgeben, das sie auf ihrem Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben begleitend unterstützt.

 

Liebe Eva, liebe Juli, hinter jedem Wort und jeder Überlegung hier auf diesem Blog steckt ein Gedanke an Euch.